willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Home Page.

 

Es freut mich, Sie hier begrüssen zu dürfen.

Gerne verschaffe ich Ihnen einen Einblick in mein Kunsthandwerk.

Haben Sie einen konkreten Wunsch oder möchten Sie dieses zeitlose Handwerk selber kennen lernen? Dann sind Sie bei mir an der richtigen Adresse. Ich setze Ihnen Ihre Idee in ein dreidimensionales Unikat um. Und dies mit regionalem Mondholz.

 

Ihr Wunsch ist meine Inspiration!

 

mit kreativen Grüssen Ihr Holzbildhauer mit Herz

Reto Odermatt

 

garderobe 1-13

Ein Ausstellungsprojekt in welchem ich aktiv mitwirke.

Wir (OK Garderobe 1-13 und die KUKO Sachseln) stellen Sachsler Künstler eine Bade Garderobe zur Verfühgung, um sie kreativ zu bespielen. Somit ermöglichen wir nicht nur für die Künstler eine Platform gegen Aussen, sondern wir zeigen der breiten Bevölkerung wie und was einheimische Kunstschaffende machen.

Wir freuen uns auf euern Besuch in der Badi Sachseln!

die kehrsiten

 

Die Installation „Die Kehrsiten“ zeigt ein halbierter hohler Lindenstamm. Die verletzliche Holzmasse wird der Witterung ausgesetzt. Im Gegensatz ist der innere Hohlraum gegen den Stamm mit der Rinde geschützt.

 

Der Titel ist nicht nur eine Metapher, sondern auch ein Wortspiel mit der Herkunft des Lindenstammes.

 

Die Linde und ihre Geschichte

 

Dieser Lindenstamm ist ein Teil, der im Dezember 2013 gefällten Linde bei Kehrsiten NW. Dieser Linde wird nachgesagt, sie sei eine direkte Nachkomme der in der Marienerscheinung 1612 der beiden Fischer Gotthard Engelberger und Markus Baggenstos erschienenen Maria zwischen zwei Linden.

 

Auf die Erscheinung hin wurde ein Gebetshaus errichtet, worauf die weitherum bekannte Wahlfahrtskapelle „Maria zur Linde“ in Kehrsiten entstand.

 

1798 wurde die Kapelle, sowie die Linde ein Opfer der Zerstörung und der Flammen der meuternden Franzosen. Daraufhin wurde die Kapelle wieder saniert und neu ausgestattet, ebenso  pflanzte man eine junge Linde (eine direkte Nachkomme der zerstörten Marienlinde, woraus jetzt auch diese Installation “die Kehrsiten“ ist) hinter der Kapelle.

 

Die Linde stand unter Heimatschutz und musste aus Sicherheitsgründen(Einsturzgefahr) nach mehreren Abklärungen und Untersuchungen der Fällung frei gegeben werden.

 

Der Kapellenrat Kehrsiten kam auf mich zu, um das Holz in irgendwelcher Form nachhaltig zu nutzen. Nach der genauen Terminfestlegung (Mondholz) wurde die Fällaktion am 21. Dezember 2013 ab 11 Uhr in zahlreicher Anwesenheit der Bevölkerung und der Medien gestartet.

 

Auch der Ortsname „Kehrsiten“ wurde schon als die Kehrseite gedeutet. Die Geschichte des Ortes zeigt gut auf, dass Kehrsiten auch mehrmals kehrseitige Erlebnisse hatte. Zum Beispiel die Geschichte der Ortszugehörigkeit: In einem Teilungsplan von 806 waren Hergiswil, Luzern, Obwalden und Kehrsiten dem Aargau zugehörig. Nidwalden, Uri und Schwyz gehörten dem Zürichgau an.

 

Nun, die Kehrseite mit Kehrsiten. 1218 wurde urkundlich festgehalten, dass Kehrsiten zum Pfarreibezirk Stans angehörig war. Dies zeigt doch wiederum schön auf, dass der Ort mit beiden Regionen verknüpft ist, Ob- und Nidwalden.

 

Oder der Gerichtsentscheid von 1621, der den Streit schlichtete Betreffend eines Raufhandels am Glockenweihfest der Kappelle von Kehrsiten. Dies ein Beispiel, dass das fromme Kirchenleben, welches die Gesellschaft stark prägte auch seine „Kehrsiten“ hatte.

 

Heute ist Kehrsiten ein Ortsteil von Stansstad und mit dem Auto nur mit Bewilligung zu erreichen. Die Strasse schlängelt sich schlank in den Felsen des Bürgenberges direkt am Vierwalstättersee entlang und endet in einer Sackgasse. So schön und privilegiert es in Kehrsiten zu wohnen ist, hat auch dies in der heutigen Zeit zwei Seiten. Unter den Einheimischen gilt das ungeschriebene Gesetz, dass man erst ein richtiger Kehrsiter In“ ist, wenn man rückwärts mit dem Auto nach Stansstad fahren kann.

 

Die Kehrsiten der Geschichte

 

Diese Linde ist ein gutes Beispiel vieler geschichtlicher Zeitzeugen. Sie überlebte mehrere Generationen und schliesst in sich viele Jahre verschiedener Vegetationen, welches das Bild des Querschnitts mit den Jahrringen aufzeigt.

 

In diesem Fall ist die Geschichte der Grund der Verletzung der Rinde und dessen Folgen (Fäulnis und Parasiten). Denn durch die Industriealisierung und die Mobilität hat der Verkehr zugenommen, die Fahrzeuge wurden grösser und schwerer. Da musste die Strasse ausgebaut und verbreitert werden.

 

Mit der Instalation „Die Kehrsiten“ zeige ich auf, dass das Geistige der Geschichte nun mit der Rinde im Inneren geschützt ist und noch viele Generationen nachhaltig weitergetragen werden darf.

 

Die Kehrsiten der Natur

 

Wir leben in einer vollkommenen Landschaft und einem noch intakten Ökosystem. Wir dürfen miterleben wie die Natur uns jährlich wiederkehrend viele Rohstoffe und Nahrungsmittel liefert und dies unser Existieren ermöglicht. Dazu Sorge zu tragen und nachhaltig zu handeln, sehe ich als eine meiner Aufgaben.

 

Aber auch die Natur zeigt immer wieder auf, dass man sich gut überlegen soll, was man mit ihr macht.

 

Das Wirtschaftliche reibt sich oft mit dem Nachhaltigen und Ökologischen. Was brauchen wir und wie viel brauchen wir davon? Wirtschaftlich langfristiges Planen ist selten geworden, was unserer Natur an die Substanz geht.

 

Verstehen wir die Kehrseiten der Natur als ein Zeichen und Handeln.

 

Pflegen und nutzen wir die Natur mit Achtung und Sorgfalt. Sie wird es uns danken, indem wir von ihr und mit ihr im Einklang leben dürfen, und dies über viele Generationen hinaus.

 

Preis 12 000 CHF

 

 

Daten

Jeweils Montag und Dienstag

Februar: 1. 2. 22. 23.

März: 8. 9. 22. 23.

April: 12. 13. 26. 27.

Mai: 10. 11. 25.

Juni: 7. 8. 21. 22.

Juli: 5. 6.

 

Ich bitte um eine Voranmeldung unter

078 759 48 99

Ich habe ein neues zu Hause!

Die Skulptur "Luft und andere Blasen" ist  nun im Sitzungszimmer der Türen Frank AG in Buochs neu zu bewundern.

Besten Dank Marcel Frank.

Impressum

Im ewigen Eis von Zermatt !

In Zusammenarbeit mit Toni Steininger gestalte ich in der nächsten Zeit den Gletscher-Palast auf dem Kleinen Matterhorn auf 3880 M.ü.M. neu.

Eine koooole Sache !

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